Wohnbehaglichkeit im Gebäude

Jedes Jahr, wenn die Heizperiode beginnt, die Nächte lang und kalt werden, die Heizung auf Hochtouren läuft und es doch irgendwie kalt ist, stellt sich jeder die Frage, wie man Abhilfe schaffen kann.

 

Das trifft besonders diejenigen, deren Haus zwischen 1945 und 1984 gebaut wurde. Gerade an diesen Häusern wurde am Mauerwerk eingespart bzw. noch keine Dämmung angebracht. Folgen davon sind unbehagliche kalte Außenwände. Zu allem Überfluss ist oftmals auch noch der Heizkörper in Wandnischen eingebaut. An dieser Stelle ist die Außenwand besonders dünn und die Wärme geht durch die Wand verloren.

 

Bild 1: alte Außenwände

 

Das Bild verdeutlicht die Temperaturverteilung im Raum. In der Mitte des Raumes sollen in der Regel 200C herrschen. So muss die Heizung entsprechend starke Dienste tun. Durch die Anordnung des Heizkörpers an der Außenwand unter dem Fenster wird wenigstens die einfallende Kaltluft des Fensters abgefangen. An der Innenseite der Außenwand ist es trotzdem unbehaglich kalt (bei -100C Außentemperatur ca. 120C Wandtemperatur). Wenn man dort sitzt, versucht der Körper ständig Wärme an die Außenwand abzugeben. Folge davon ist, dass der Körper friert. Viele greifen dann zur "Alten-Oma-Decke (Kuschel-Decke)", um nicht zu frieren.

 

Wenn solche Häuser auch noch eine alte Heizung haben, die bald ihren Dienste getan hat, weil die Abgasverluste zu hoch sind, sollte nicht nur an eine neue Heizung, sondern auch an Dämmmaßnahmen des Hauses gedacht werden.

 

 

Bild 2: Isolierte Außenwände

 

 

 

Das Bild zeigt, dass die Innentemperaturen an den Außenbauteilen wesentlich ausgewogener ist. Selbst der Heizkörper braucht nicht mehr so groß gewählt werden.